Ene mene muh…

Donnerstag, der 31. Juli 2008, 12:17 Uhr von admin

…und raus bist DU! Oder soll ich schreiben: “Du hast eine andere Meinung als wir – Dich wollen wir nicht mehr!”?

Clement soll aus der SPD ausgeschlossen werden. Und weswegen nochmal? War da nicht was? Möglicherweise die Empfehlung, wegen einer möglichen Koalition mit der Linken, Ypsilanti nicht zu wählen…?

Ich muss sagen, dass ich obwohl ich eher zur SPD tendiere, dass ich diese Empfehlung durchaus unterschrieben hätte. Schließlich ist Links mindestens genauso gefährlich wie Rechts und es kann nicht sein das Linke oder Rechte immer mehr an Mitspracherecht gewinnen. Auch wenn ich eigentlich für klare Entscheidungen bin.

Wenigstens gibt es SPD-Mitglieder die sagen was sie von einem Partei-Ausschluss halten oder sogar selbst mit Austritt “drohen”. Teilweise wäre es aber lächerlicherweise sogar wünschenswert, dass sie die Drohung wahr machen…

Und was war sonst noch…?

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  1. Manu Sagt:

    100% zustimm!

    Aber so ist das leider inzwischen in vielen Bereichen ob im oeffentlichen oder privaten, man versucht gar nicht erst andere Meinungen ernst zunehmen und zu diskutieren, man diskreditiert lieber den Andersdenkenden und schmeisst ihn raus.
    Ein Armutszeugnis und irgendwie auch ein Ohnmachtseingestaendnis wenn man nicht anders damit umgehen kann.

  2. André Sagt:

    Grundsätzlich stimme ich Manu zu das es oft so läuft das einer Diskussion aus dem Wege gegangen wird (und sei es durch Zensur ;) ). Zum Thema selbst habe ich allerdings die Meinung das Politiker eine Koalition nicht ausschließen dürfen. Die Politik hat sich bei solchen Punkten nach dem Willen des Wählers zu richten (natürlich gibt es Konstellationen die nur schwer umzusetzen sind), er bestimmt welche Parteien in die Regierung kommen sollen.
    Grundsätzlich gehören zu diesen Parteien auch die Linken oder die NPD. Nun werden (hoffentlich viele) sagen das die NPD nicht wählbar ist – und genau das sollte sie auch sein! Leider haben die Umstände in Deutschland die NPD in den Augen einiger doch Wählbar gemacht. Dies zeigt das diese Leute mit der bisherigen Politik unzufrieden sind, genau da sollte man ansetzten.
    Die Linke ist in meinen Augen noch nicht regierungsfähig, aber genau das sollten die etablierten Parteien als Chance sehen, man kann diese Partei noch „formen“. Die Linke jetzt komplett als „das Reich des Bösen“ (frei nach Ronald Regan) zu titulieren und jegliche Zusammenarbeit zu verweigern bestärkt die extremen unter den Mitgliedern und signalisiert den Leuten (unterbewusst) das den herkömmlichen Parteien die Probleme die „der kleine Mann“ mit ihnen hat egal sind – man redet ja noch nicht mal mit denen die die Probleme vermeint lösen wollen.
    Dies hat dann Wahlwerbeplakate wie „Jetzt erst Recht“ bzw. Wahlbeteiligungen von < 35% zur Folge.