Tonsillektomie – Tag 1: Ankunft

Sonntag, der 30. März 2008, 15:31 Uhr von admin

Heute um 16:00 Uhr war André so nett mich ins Krankenhaus zu fahren. Danke hierfür nochmal! Vom Zimmer bin ich angenehm überrascht. Hell, recht groß, schönes Bad und großer Balkon. “Nur” ein Fernseher für zwei, aber noch bin ich ja allein.
Später kommen noch Daniel, Sonja und Lydia zu Besuch und wir haben ein paar nette Momente auf dem Balkon in der Sonne. Wenn das Wetter schon so ist, muss man es ja genießen…

Am Abend kommt der Narkosearzt – auch Anästhesist genannt – um mit mir zu besprechen, wie die OP abläuft. Ich frage ihn ob ich auf die “Scheiß-Egal-Pille” verzichten kann, weil ich gehört habe, dass einem davon schlecht wird und man den ganzen OP-Tag in die Tonne treten kann. Nachdem er mir mehrfach ausweicht und erzählt, dass diese Pille SUPER-WICHTIG wäre habe ich ihn so weit, dass er sagt, dass eine Narkose auch ohne möglich sei und mache ihm klar, dass ich diese Pille nicht nehmen will. Er mault noch ein bisschen rum, akzeptiert es aber doch. Wenn man bekannten Ärzten trauen darf, ist diese Pille nur dazu da, dass man den Ärzten im OP vor der eigentlichen Narkose nicht das Ohr abkaut oder eben für Leute die WIRKLICH aufgeregt sind.

Am Abend werde ich beim Fern sehen von Geschrei gestört. Der Gute Mann aus dem Privatzimmer neben mir ruft um Hilfe. Ich ignoriere es, weil ich davon ausgehe, dass die Nachtschwester es wohl hören wird. Schließlich ist das Zimmer keine 5m vom Schwesternzimmer entfernt. Nach 10-15 Minuten stehe ich dann aber doch auf und alarmiere die Schwester. Sie war mit der Kollegin der Nachbarstation rauchen und hatte den Herren der aus dem Bett gefallen war nicht gehört. Okay…

Die Nacht verläuft ruhig. Ich schlafe gut – bin ja noch allein im Zimmer.

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