Mit Sicherheit

Freitag, der 15. Januar 2010, 05:17 Uhr von wp3admin

Läuft man durch New York, gewinnt man schnell den Eindruck, dass die Polizei der gröpßte Arbeitgeber der Stadt überhaupt ist. An jeder Ecke steht ein Mensch mit einer NYPD-Weste der entweder einfach nur den Eingang eines Gebäudes oder den Verkehr überwacht. Teilweise fragt man sich, warum da keine privaten Sicherheitsdienste stehen, die zu allem Überfluss ja auch noch da sind und einem z.B. verbieten auf dem gesamten Gelände des Rockefeller Plazas ein Stativ zu benutzen – vorausgesetzt es hat drei Beine. Ein Monopod darf benutzt werden, aber wer schonmal versucht hat mit einem Monopod eine Langzeitbelichtung zu machen, der weiß das das so gut wie unmöglich ist. Da braucht man schon eine sehr ruhige Hand. Ich habe mein Bestes gegeben und trotzdem ein paar Bilder gemacht. Sowieso war der Tag sehr ergiebig was Fotos angeht. Knapp 550 Fotos – als Dank dafür verspüre ich einen leichten Schmerz im Unterschenkel. Ich bin es halt nicht gewohnt den ganzen Tag rumzulaufen – als alter Bürohengst ;)

Nach dem Frühstück brach ich hier gegen 09:30 Uhr auf. Der Weg führte mich mit der U-Bahn direkt zum Times Square, von wo aus ich mit mehreren Umwegen das Rockefeller Center aufsuchte. Ich kaufte mir eine Sunrise-/Sunset-Ticket, das es einem für $ 30,—ermöglicht an einem Tag zwei Mal auf den “Top of the Rock” zu kommen. Dieser hat bis 24 Uhr geöffnet, sodass man wirklich ausreichend Zeit hat.

Im Anschluss gab es zum “Mittagessen” eine Zimtschnecke mit einer weißen Sauce. Und weil Werbung auch mal erfolgreich sein muss, und mir die Werbung für Snapple in der Serie 30rock wirklich gut gefiel, musste ich Snapple einfach probieren. Naja, Eistee halt..

Weiter ging es die 5th Av. Richtung Süden. Nach 30 Blocks zu Fuß ging langsam die Sonne unter und ich beschloss mich auf den Weg zur Staten Island Ferry zu machen, um die Freiheitsstatue im Dämmerlicht ablichten zu können. Die Rechnung ging auf. Bilder gibts weiter unten ;)

Auf dem Rückweg von Staten Island passierte dann das, was eigentlich nicht passieren sollte: Die Speicherkarte der Kamera war voll, was mich dazu brachte das Hotel aufzusuchen. Inzwischen war es dunkel, sodass der Hotelbesuch nur halb so schlimm war, da ich sowieso das Stativ holen wollte.

Nach 9 Stunden on tour erreichte ich das Hotel, lud die Bilder vom Chip und machte mich erneut auf den Weg zum Rockefeller Center. Schon fast oben angekommen sagte man mir, dass ich mein Stativ zwar mitnehmen dürfe – es aber nicht benutzen dürfe. Angeblich wegen zu großer Unfallgefahr. Das ich nicht lache. Ich glaube eher, dass man sich eine “Stativ.-Genehmigung” relativ schnell kaufen kann – wenn es einem nur wichtig genug ist. Monopods – also Stative mit nur einem Standbein sind allerdings erlaubt. Und diese Regelung gilt im gesamten Bereich des Rockefeller Centers. Toller Scheiß…

Naja, wird halt improvisiert.

Anschließend noch ein bisschen um die Häuser geschlichen bis mich die Lust verließ. In der U-Bahn noch Zahnfleischbluter-Murphy gesehen und einen Bettler mit ein paar Quartern glücklich gemacht. Im 24/7-Shop um die Ecke noch für viel zu viel Geld etwas zu trinken geholt (2 Liter Waser und 1 Liter Dr. Pepper für $ 12,—) und im Amish Market noch eine Packung Brownies für den Abend besorgt. Nun wieder im Hotel und absolut reif fürs Bett…

 

Viel Spaß mit den Bildern.

 

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Geschrieben in New York, USA |
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